Die Unternehmenskennzahlen der IMMOFINANZ, die das operative Geschäft des Unternehmens widerspiegeln, entwickelten sich im Geschäftsjahr 2007/08 (per 30. April 2008) sehr positiv: Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg gegenüber dem Geschäftsjahr 2006/07 um 31,5 Prozent von 229,1 Mio. Euro auf 301,4 Mio. Euro. Der Umsatz legte um 29,3 Prozent von 518,9 Mio. Euro auf 670,8 Mio. Euro zu und der Cash Flow verzeichnete einen Zuwachs um 46,7 Prozent von 169,6 Mio. Euro auf 248,8 Mio. Euro.
Die Erträge aus Neubewertungen erreichten 2007/08 370 Mio. Euro. Der Anstieg der Marktrenditen in einigen Teilmärkten hat dazu geführt, dass das Neubewertungsergebnis deutlich geringer ist als im Vorjahr, in dem eine Aufwertung von 749,7 Mio. Euro erreicht wurde, ausfällt. Das schlägt sich in einem Rückgang des Ergebnisses der Geschäftstätigkeit (EBIT) um 42 Prozent auf 514,5 Mio. Euro und des Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) um 39,2 Prozent auf 555,3 Mio. Euro nieder.
Deutlich gestiegen ist das Eigenkapital. Hier konnte ein Zuwachs um 20,9 Prozent von 6,52 Mrd. Euro auf 7,88 Mrd. Euro erreicht werden. Die Eigenkapitalquote blieb mit 50,6 Prozent nach 51,2 Prozent nahezu unverändert und befindet sich weiter über der langfristig angestrebten Quote.
Das Immobilienportfolio der Gesellschaft ist ebenfalls weiter gewachsen. Der Verkehrswert stieg um 12 Prozent von 16,28 Mrd. Euro auf 18,24 Mrd. Euro, die Nutzfläche legte um 18,3 Prozent von 11,32 Mio. m² auf 13,38 Mio. m² zu. Die Zahl der Objekte stieg von 2.637 auf 3.078, das bedeutet ein Plus von 16,7 Prozent.
„Im operativen Geschäft konnten wir nahtlos an die erfolgreichen Vorjahre anknüpfen“, bilanziert Generaldirektor Karl Petrikovics. „Wir verzeichnen steigende Quadratmetermieten, hohe Auslastungszahlen und im bereinigten Jahresvergleich (es werden nur die Erträge der Immobilien berücksichtigt, die auch 2006/07 bereits Teil des Portfolios waren) konnten wir einen beachtlichen Zuwachs der Mieterträge um 5,1 Prozent erzielen.“
Der Rückgang des EBIT und des EBT ist ausschließlich Folge der gestiegenen Marktrenditen in Zentral- und Osteuropa, die das Ergebnis der Tochter IMMOEAST belasteten. „Unser operatives Geschäft läuft hervorragend und wir konnten nahtlos an die erfolgreichen Vorjahre anknüpfen“, so Petrikovics. „Angesichts des schwieriger gewordenen Umfelds auf den Immobilieninvestmentmärkten ist es auch sehr beachtlich, dass es dennoch gelungen ist, eine weitere Wertsteigerung des Immobilienbestands und damit weiterhin ordentliche Erträge aus der Neubewertung des Portfolios zu erzielen.“ |