Die IMMOFINANZ Immobilien
Anlagen AG hat zum Jahresende 2004 alle im Eigenbesitz
der ARO Immobilien GmbH befindlichen Standorte der
Autozubehör-Handelskette Forstinger übernommen.
Mit dem Kauf von 105 Objekten mit zusammen 141.428
m² Nutzfläche hat die IMMOFINANZ ihre starke
Position im Bereich Fachmarktzentren weiter ausgebaut
und sich in diesem Marktsegment als unangefochtene
Nummer 1 unter den institutionellen Immobilieninvestoren
durchgesetzt.
Die Übernahme erfolgte durch den
Kauf der ARO Immobilien GmbH, die seit der Trennung
von der Forstinger Handel und Service GmbH seit 2 Jahren
nur noch Eigentümerin der Forstinger-Immobilien
ist. Die ARO Immobilien GmbH stand je zur Hälfte
im Eigentum der Restrukturierungs– und Beteiligungs
Gmbh und Co KG (REB) und der Special Situations Venture
Partners L.P. (SSVP).
Die Verhandlungen wurden von der Value
Management Services GmbH (VMS) für die REB und
von der Orlando Management GmbH für die SSVP geführt.
Unterstützt hat den Verkaufsprozess die Firma
REALISAR Property Finance Advisors GmbH, eine auf Immobilien
spezialisierte Investment Banking Boutique, die für
die Verkäufer ein strukturiertes Bieterverfahren
durchgeführt hat, in dem sich die Immofinanz durchgesetzt
hat.
Das Portfolio der Gesellschaft umfasst
Standorte in acht Bundesländern. Die Objekte liegen
sowohl in gut etablierten ortsnahen Fachmarktzentren
als auch in frequentierten Hauptstraßen und in
Wohngebieten. Rund 70 Prozent der Flächen sind
an Forstinger vermietet, die Mietverträge laufen
zwischen acht und zwölf Jahre. Die restlichen
Flächen sind an zahlreiche andere Einzelhändler,
vorwiegend aus dem Diskontbereich vermietet. Unter
diesen ist die Textilkette Kik mit zehn Prozent der
Gesamtflächen der größte Mieter. Dazu
kommen weitere bekannte Filialisten wie Dänisches
Bettenlager, Pagro, Jello, Zielpunkt, Deichmann, Libro
oder Adessa. Die Größe der Objekte liegt
durchwegs im Bereich von 600 bis 1500 m² Nutzfläche,
dazu kommt das Zentrallager in Wien-Liesing mit knapp
25.000 m². Die gesamte Grundstücksfläche
beträgt mehr als 400.000 m² und beinhaltet
beachtliche Flächenreserven für weitere Ausbauten.
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