In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2005/06 (1. Mai bis 31. Oktober 2005) gelang der IMMOFINANZ Immobilien Anlagen AG eine eindrucksvolle Fortsetzung ihres Erfolgskurses. Die Ertragslage konnte weiter stark verbessert werden, das Wachstum des Unternehmens wurde forciert vorangetrieben und die Diversifikation des Immobilienportfolios wurde weiter verbessert.
Die IMMOFINANZ konnte damit ihre Stellung als führendes österreichisches Immobilienunternehmen eindrucksvoll ausbauen und ihren Platz in der Spitzentruppe der europäischen Immobilienunternehmen festigen.
Besonders erfreulich: die Umsatzerlöse stiegen um 190 Prozent von 62,9 Millionen auf 182,3 Millionen Euro.
Die wichtigste Ertragskennzahl, das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit, stieg um 153,3 Prozent auf 197,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg auf 185,7 Millionen Euro, ein Plus von 132,4 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2004/05. Das Konzernergebnis wurde mit einem Plus von 89,3 Prozent auf 113,4 Millionen Euro ebenfalls fast verdoppelt. Der Cash Flow aus dem Ergebnis war mit 59,1 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum 2004/05.
Ebenso eindrucksvoll wie die Verbesserung der Finanzkennzahlen war auch die Entwicklung des Immobilienportfolios. Die Zahl der Immobilien hat sich per 31. Oktober gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt von 924 auf 1818 Objekte erhöht und damit nahezu verdoppelt. Die Gesamtnutzfläche stieg um 64,3 Prozent auf 5,807 Mio. m². Der Verkehrswert des IMMOFINANZ-Immobilienportfolios stieg mit einem Plus von 61,8 Prozent auf 5,624 Milliarden Euro praktisch im gleichen Ausmaß. Die Investitionssumme erreichte mit 845 Millionen Euro wieder fast den Wert des Vergleichszeitraums 2004/05, in dem die Mega-Akquisition der BUWOG verbucht worden war.
Im Berichtszeitraum wurde auch die bisher umfangreichste Kapitalerhöhung der IMMOFINANZ-Unternehmensgeschichte erfolgreich durchgeführt. Der Gesellschaft flossen dadurch 579,0 Millionen Euro an liquiden Mittel zu. Der Eigenkapitalanteil stieg dadurch weiter und erreichte zuletzt 60,2 Prozent. Das ermöglicht der IMMOFINANZ umfangreiche weitere Investitionen, ohne unter den längerfristig angepeilten Wert von 50 Prozent zu sinken.
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