Die Zentral- und Osteuropa-Holding der IMMOFINANZ Immobilien Anlagen AG, die IMMOEAST Immobilien Anlagen AG, plant die Durchführung einer Kapitalerhöhung mit einem Volumen von rund drei Milliarden Euro. Insgesamt sollen 333,5 Millionen junge Aktien begeben werden. Der Emissionspreis wird im Rahmen eines Bookbuildingverfahrens ermittelt, das Preisband liegt zwischen 8,0 und 10,0 Euro und damit im Bereich des aktuellen Kurses von mehr als neun Euro. Die Bezugsrechte der Altaktionäre bleiben auch bei diesem Emissionsverfahren voll gewahrt.
Die formelle Entscheidung über die Emission wird in einer für 20. März 2006 einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung fallen. Die IMMOFINANZ, die 51 Prozent der Anteile hält, hat bereits angekündigt, dass sie bei der Kapitalerhöhung voll mitziehen wird, damit ist auch die Annahme des Antrags sicher. Nach der Kapitalerhöhung wird die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von rund 5 Milliarden Euro (abhängig vom endgültigen Emissionskurs) aufweisen. Sie wird damit wie die IMMOFINANZ selbst in die Top-Liga der börsenotierten europäischen Immobilienunternehmen aufsteigen und zur Nummer 4 in Kontinentaleuropa werden.
„Wir haben die Pionierphase der zentral- und osteuropäischen Märkte als die klare Nummer 1 unter den internationalen Immobilieninvestoren abgeschlossen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Karl Petrikovics. „Nun kommt die Zeit der Big Player und mit dieser Kapitalerhöhung können wir unseren Vorsprung dauerhaft absichern und auch die großen internationalen Mitbewerber aus dem angelsächsischen Raum auf Distanz halten. Damit haben wir perfekte Voraussetzungen um in Zentral- und Osteuropa über viele Jahre hinweg die dominierende Rolle zu spielen.“
Petrikovics ortet drei Gründe für die stark gestiegene Nachfrage: Erstens sei die Strategie, in Zentral- und Osteuropa flächendeckend in allen wichtigen Immobilienkategorien zu investieren, voll aufgegangen und der IMMOEAST werden deswegen die besten Zukunftsaussichten von allen in der Region tätigen Immobilienunternehmen bescheinigt. Zweitens werde die IMMOEAST von zahlreichen Investmentbanken zum Kauf empfohlen und zum dritten sei die aktuelle Kursentwicklung die beste Kaufempfehlung überhaupt: „Die IMMOEAST-Aktie hat sich geradezu sensationell entwickelt“, freut sich Vorstand Norbert Gertner. „Im Jahresvergleich betrug das Plus zuletzt mehr als 33 Prozent. Wir haben damit unsere Mitbewerber klar abgehängt und das ist natürlich auch ein wichtiger Grund warum institutionelle Anleger, die auf dem zentral- und osteuropäischen Immobilienmarkt investieren wollen, das mittlerweile vorzugsweise mit IMMOEAST-Aktien tun.“
Mit den durch die Emission zufließenden Mitteln kann die IMMOEAST ihre dominierende Marktstellung in Zentral- und Osteuropa weiter festigen und ausbauen. Als einziges börsenotiertes Immobilienunternehmen ist sie weitgehend flächendeckend in der gesamten Region vertreten und in allen wichtigen Immobilienkategorien, also Büro, Einzelhandel, Logistik, Wohnen und Hotels, aktiv. Mit einem Immobilienbestand (inkl. vertraglich fixierten und in Verhandlung / Due Dilligence befindlichen Investitionsvolumens) im Wert von rund 4,1 Milliarden Euro ist sie die klare Nummer 1 in dieser Region. Allein in den ersten siebeneinhalb Monaten des laufenden Geschäftsjahrs wurde der Immobilienbestand mehr als verdoppelt. Die IMMOEAST ist damit der mit Abstand aktivste Investor in Zentral- und Osteuropa.
„Die Kapitalerhöhung ermöglicht es der IMMOEAST, ihr Wachstumstempo beizubehalten“, unterstreicht Petrikovics. „Wir haben damit die Chance, uns von unseren Mitbewerbern noch weiter abzusetzen und uns auf dem vielleicht attraktivsten und am stärksten wachsenden Immobilienmarkt der Welt über Jahre hinweg eine dominierende Stellung zu sichern. Damit werden wir bei den größten und chancenreichsten Projekten dabei sein und unsere Ertragskraft weiter steigern können.“
Die Investitionstätigkeit soll dabei auf breiter Front erfolgen. In den Städten, in denen das Unternehmen bereist stark vertreten ist – insbesondere Budapest, Prag, Pressburg, Bukarest und Warschau – wird kontinuierlich zugekauft werden. Mindestens ebenso großes Augenmerk gilt aber den Metropolen, in denen bis jetzt nur kleinere Engagements eingegangen wurden wie etwa in der bulgarischen Hauptstadt Sofia oder in Ex-Jugoslawien. Auch die wenigen „weißen Flecken“ auf der IMMOEAST-Landkarte sollen weiter reduziert werden. So wird auch in recht kurzer Zeit der Markteinstieg auf dem Hoffnungsmarkt Ukraine erfolgen. |