Die IMMOFINANZ konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs 2007/08 (vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2007) ihre Gewinne auf ein neues Rekordhoch steigern. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) stieg um 46,1 Prozent von 301,4 Mio. Euro auf 440,2 Mio. Euro. Der Anstieg des Ergebnisses vor Ertragssteuern von 291 Mio. auf 427,5 Mio. Euro fiel mit plus 46,9 Prozent etwa gleich stark aus.
Der Umsatz wurde von 239,3 Mio. Euro auf 318,8 Mio. Euro gesteigert. Das bedeutet ein Plus von 33,2 Prozent. Dies ist auch deshalb beachtlich, weil der Anteil von in Bau befindlichen Immobilien, die naturgemäß noch keine Mieteinnahmen bringen, mit 33 Prozent ebenfalls auf einem Höchststand angelangt ist. Das wirkt sich auch auf den Cash Flow aus, der dennoch weiter gestiegen ist und mit 86 Mio. Euro nach 79,4 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres ein Plus von 8,3 Prozent schaffte. Die gute Ertragslage wirkt sich auch positiv auf die Eigenkapitalquote aus, die trotz des starken Wachstums mit 51,5 Prozent über der langfristigen Zielgröße von 50 Prozent liegt.
Die weit über dem Branchenschnitt liegende Eigenkapitalquote ist in den vergangenen Monaten zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsvorteil geworden. Die globale Verunsicherung auf den Finanzmärkten hat zu restriktiverer Kreditvergabe durch die Banken geführt, was die Fremdfinanzierung neuer Projekte zunehmend erschwert. „Wir profitieren davon doppelt“, so Generaldirektor Karl Petrikovics: „Einerseits wird die Konkurrenz bei attraktiven Investitionsgelegenheiten geringer, andererseits werden insgesamt weniger Entwicklungsprojekte verwirklicht. Das wirkt sich wiederum in Form tendenziell steigender Mieten und weiter steigender Vermietungsraten in zahlreichen Teilmärkten positiv auf unser bestehendes Portfolio aus.“
Sehr erfolgreich war auch die Emission einer Wandelanleihe mit einem Volumen von 750 Mio. Euro knapp nach dem Berichtszeitraum. Damit konnte sich die IMMOFINANZ für einen Zeitraum von zehn Jahren äußerst niedrige Zinsen von nur 3,75 Prozent sichern und wird so über die Laufzeit der Anleihe rund 125 Mio. Euro Zinskosten einsparen.
„Die IMMOFINANZ befindet sich somit perfekt auf Kurs“, erklärt Petrikovics. „Die breite geographische und sektorale Streuung sowie die ausgewogene Mischung aus Bestandsobjekten, Entwicklungsprojekten und indirekten Investments über Beteiligungsunternehmen sichern außergewöhnliche Stabilität, die Rekordergebnisse geradezu als Business as usual erscheinen lassen.“
Die Zahl der Objekte stieg um 26,7 Prozent von 2.324 auf 2.944, die Nutzfläche legte um 39,5 Prozent von 8,98 Mio. m² auf 12,53 Mio. m² zu. Der Verkehrswert der Immobilien (inkl. vertraglich verpflichtender Investitionen) stieg im Jahresvergleich von 10,6 Mrd. Euro auf 17,8 Mrd. Euro. |