Die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2006/07 (vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2006) verlief für die IMMOFINANZ AG hervorragend. Die wichtigste Ertragskennzahl, das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT), verbesserte sich um 52,5 Prozent von 197,6 Mio. auf 301,4 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) stieg mit einem Plus von 56,7 Prozent von 185,7 Mio. Euro auf 291 Mio. Euro sogar noch etwas stärker.
Auch das Größenwachstum der Gesellschaft war sehr erfreulich: Der Umsatz stieg um 31,3 Prozent von 182,3 Mio. Euro auf 239,3 Mio. Euro. Das ist vor allem deswegen sehr beachtlich, weil im Berichtszeitraum mehr denn je in Entwicklungsprojekte investiert wurde, die erst in den Folgeperioden Mieterlöse bringen werden.
Besonders spektakulär war aber die Entwicklung des Immobilienvermögens. Durch umfangreiche Investitionen, insbesondere im Bereich der IMMOEAST, stieg das Immobilienvermögen bis zum Ende des zweiten Quartals auf 10,59 Mrd. Euro. Im November, also unmittelbar nach dem Stichtag, wurden weitere Transaktionen im Ausmaß von 1,17 Mrd. Euro vorgenommen, wodurch das Immobilienvermögen auf die Rekordmarke von 11,76 Mrd. Euro kletterte. Im Jahresvergleich bedeutet das mehr als eine Verdoppelung, nämlich ein Plus von 109,1 Prozent.
Sehr gut entwickelt hat sich auch der Net Asset Value (NAV) des Unternehmens. Der NAV pro Aktie, berechnet auf Basis der bilanziellen Aktiva und Passiva betrug zum Stichtag 9,65 Euro. Auf Basis des Börsenwerts des IMMOFINANZ-Anteils an der IMMOEAST beträgt der NAV pro Aktie 10,30 Euro. Das macht die IMMOFINANZ-Aktie auch nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Monate zu einer der am günstigsten bewerteten Immobilienaktien Europas.
„Ein rundum erfreuliches Halbjahr“ bilanziert Vorstandsvorsitzender Karl Petrikovics. „Die Ertragslage hat sich weiter verbessert, im Hinblick auf das weitere Wachstum der Gesellschaft liegen wir voll im Plan und die Marktposition der Gruppe konnte in unserem Kernmarkt, dem Zentrum Europas, weiter ausgebaut werden. In Zentral- und Osteuropa sowie in Österreich sind wir die klare Nummer 1 unter den institutionellen Immobilieninvestoren. Aus heutiger Sicht werden wir die Ziele für das Gesamtjahr gut erreichen und in einigen Punkten möglicherweise sogar übertreffen.“ |