Das erste Quartal 2005/06 war für die Aktionäre der IMMOFINANZ besonders erfolgreich: Die Aktie legte um mehr als 7 Prozent zu und war damit das mit Abstand stärkste Immobilienpapier. Auch danach ging der Anstieg weiter, am 10. August wurden bereits 7,77 Euro erreicht. Vor allem die Anleger, die bei der Kapitalerhöhung im Mai Aktien gezeichnet haben, konnten sich über einen raschen Wertzuwachs freuen. Bemerkenswert ist, dass dieser Anstieg bei sehr hohen Umsätzen stattgefunden hat und die IMMOFINANZ damit eine der am stärksten gehandelten Aktien an der Wiener Börse war.
„Wir sehen anhaltend starke Nachfrage von institutionellen Investoren aus dem Ausland", erklärt Jürgen Lukasser von der Constantia Privatbank. „Die Kapitalerhöhung wurde ja zum größten Teil von österreichischen Privatanlegern gekauft, jetzt versuchen sich die Großinvestoren eben über die Börse einzudecken und das ist sicher ein Hauptgrund für den Kursanstieg.“
Gründe für das starke Interesse der „Profis“ ortet Lukasser mehrere: Generell werden vermehrt Anleihenveranlagungen in Immobilienwerte umgeschichtet. Dazu komme, dass das Interesse des Kapitalmarkts für die IMMOFINANZ durch die erfolgreiche Emission der mit Triple-A bewerteten CMBS-Anleihe der IMMOFINANZ und den durchschlagenden Erfolg der Emission der IMMOEAST nochmals stark gestiegen sei. „Außerdem wird die IMMOFINANZ als die Mitteleuropa-Aktie und damit als die beste Möglichkeit, in diesen besonders attraktiven Markt zu investieren, betrachtet“, so Lukasser.
Die Top-5 in Kontinentaleuropa
(Gewichtung im GPR 15)
| Unternehmen |
Land |
Gewichtung seit
Juli 2005 |
Gewichtung
Juni 2000 |
| Rodamco Europe |
Niederlande |
9,4 Prozent |
7,2 Prozent |
| Unibail |
Frankreich |
7,7 Prozent |
9,9 Prozent |
| IMMOFINANZ |
Österreich |
7,2 Prozent |
3,6 Prozent |
| Fabege |
Schweden |
6,9 Prozent |
- |
| Metrovacesa |
Spanien |
6,2 Prozent |
4,6 Prozent |
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