Beinahe "Business
as usual" hieß es im Oktober für die
Aktie der IMMOFINANZ AG. Trotz der umfangreichen Kapitalerhöhung
war das Börsengeschehen im Wesentlichen recht ruhig,
keine Rede von Hektik.
"Die Kapitalerhöhung wurde eigentlich von
allen Anlegergruppen sehr gut angenommen und das Kaufinteresse
kam letztlich von allen Seiten", erklärt Jürgen
Lukasser, Aktienhändler bei der Constantia Privatbank,
dem Marketmaker für die IMMOFINANZ-Aktie. "Für
die Überzeichnung der Emission war zwar vor allem
die traditionell starke Basis österreichischer
Privatanleger verantwortlich, aber auch von internationalen
institutionellen Investoren kamen umfangreiche Orders."
Der Eingang der Kaufaufträge verteilte sich recht
gleichmäßig auf die rund zwei Wochen dauernde
Laufzeit der Kapitalerhöhung.
Auch wenn beim Handel mit der IMMOFINANZ-Aktie weiterhin
die heimischen Privatanleger klar dominieren, ist für
Lukasser doch das Interesse seitens institutioneller
Investoren aus dem Ausland besonders beachtenswert.
Speziell in den Beneluxländern sei die IMMOFINANZ
wirklich "entdeckt" worden. Verantwortlich,
so Lukasser, sei dafür, dass mittlerweile einige
renommierte Immobilienspezialisten die IMMOFINANZ-Aktie
analysieren und durchwegs positiv beurteilen.
Kursmäßig gab es im Oktober
wenig Aktivität, die Umsätze bewegten sich
auf hohem Niveau. Mehr noch als der durchschnittliche
Tagesumsatz von 184.898 Aktien belegt der Umsatz des
schwächsten Handelstags (4. Oktober, 48.807 Stück),
wie liquid die IMMOFINANZ-Aktie in jeder Phase ist.
Der stärkste Handelstag des Monats wurde am 14.
Oktober mit einem Handelsvolumen von rund 598.000 Aktien
verzeichnet. |