Die starke Nachfrage internationaler Investoren hat die Preise für Büroobjekte in Wien auf neue Rekordniveaus getrieben. Mittlerweile liegen die Einstiegsrenditen (Jahresnettomiete dividiert durch Kaufpreis) durchwegs unter sechs Prozent, die Spitzenrenditen für erstklassige, vollvermietete Objekte sind sogar auf bis zu 5,4 Prozent gefallen. Dabei sind vor allem moderne Objekte gefragt. Hingegen werden ältere Objekte, die mit steigenden Leerständen zu kämpfen haben, von den Investoren kaum beachtet.
Diese Entwicklung ist für die IMMOFINANZ, die in Wien über ein großes Büroportfolio mit 48 großteils sehr modernen Objekten und 636.573 m² Gesamtfläche verfügt, natürlich besonders erfreulich. Allein auf Grund des Rückgangs der Spitzenrenditen von rund 6,0 Prozent im Jahr 2003 auf 5,4 Prozent ist der Wert der Objekte in diesem Zeitraum um 11 Prozent gestiegen. Dazu kommt noch die jährliche Wertsteigerung durch die steigenden Mieteinnahmen auf Grund der Indexierung der Mietverträge.
Marktrenditen & Preise
Der Marktpreis für Immobilien orientiert sich an der Rendite , die ein Investor mit den Mieteinnahmen erzielen kann: je niedriger die Rendite, die ein Käufer akzeptieren muss, desto höher ist der Kaufpreis:
Beispiel:
Die Mieteinnahmen eines Objekts sind 1 Mio. Euro. Wenn die Marktrendite 7 Prozent beträgt, ist der Wert des Objekts 14,28 Mio. Euro (1 Mio : 7 x 100). Bei 5,5 Prozent Rendite beträgt der Wert 18,18 Mio. Euro (1 Mio: 5,5 x 100). Durch die Veränderung der Marktrenditen ist also eine Wertsteigerung um 27,3 Prozent eingetreten. |