An der Börse
war für die IMMOFINANZ in den vergangenen drei
Monaten einiges los. Immerhin wurde die bisher größte
Kapitalerhöhung der IMMOFINANZ-Unternehmensgeschichte
abgewickelt, dazu sorgten wichtige Transaktionen wie
vor allem der Erfolg im Bieterverfahren bei der Privatisierung
der Bundeswohnbaugesellschaften dafür, dass die
Aktie im Brennpunkt des Anlegerinteresses stand.
Sehr erfreulich war, dass die Kursentwicklung
nach dem schaumgebremsten Anstieg im ersten Quartal
2004 nun wieder sehr deutlich nach oben ging. Seit Jahresbeginn
konnte so eine Performance von gut fünfeinhalb
Prozent erzielt werden.
Auffällig dabei war, dass die stärksten
Anstiege nach Abschluß der Kapitalerhöhung
zu verzeichnen waren. Offenbar decken sich nun Investoren,
die bei der Kapitalerhöhung nicht zum Zug gekommen
sind, mit IMMOFINANZ-Aktien ein. "Vor allem Privatanleger
haben Kaufaufträge, die bei der Kapitalerhöhung
nicht erfüllt werden konnten, dann an der Börse
nachgeholt", erklärt Jürgen Lukasser
von der Constantia Privatbank, dem "Specialist"
für die IMMOFINANZ-Aktie. "Nach dem Zuschlag
für das Österreich-Konsortium bei der Privatisierung
der Bundeswohnbaugesellschaften ist das Anlegerinteresse
nochmals spürbar gestiegen." Der Kursanstieg
erfolgte daher durchwegs bei erfreulich hohen Umsätzen.
An dem Tag, an dem die BUWOG-Entscheidung bekannt wurde,
lag die IMMOFINANZ umsatzmäßig sogar unter
den Top 3 der Wiener Börse.
Erfreulich war auch die Entwicklung bei
der IMMOFINANZ-Regionalholding IMMOEAST, bei der ebenfalls
ein stetig steigender Kursverlauf verzeichnet werden
konnte. Im Vorfeld des Dividendentermins im Herbst erwartet
Lukasser noch weiter steigende Nachfrage seitens privater
und institutioneller Investoren. |