Die Börse spiegelt die wirtschaftliche Entwicklung wider. Sollte sie zumindest, doch die Realität der vergangenen Monate weicht von der Theorie doch sehr ab. Die Kursverluste der meisten europäischen Immobilienunternehmen, von denen auch die IMMOFINANZ und ihre Tochter IMMOEAST betroffen sind, haben mit der Realwirtschaft nichts zu tun - oder um genau zu sein, so viel wie die Hypotheken amerikanischer Einfamilienhäuser mit den Immobilienmärkten etwa in Österreich, Deutschland oder Zentral- und Osteuropa.
Die Verunsicherung auf den internationalen Finanzmärkten hat offensichtlich den Blick auf die wirtschaftliche Realität verstellt. Am Beispiel der IMMOFINANZ wird das besonders deutlich: Das Unternehmen erzielt Rekordgewinne, das Wachstum verläuft absolut im Plan und die Märkte, in denen Ihr Unternehmen tätig ist, befinden sich in ausgezeichneter Verfassung.
Die positive wirtschaftliche Entwicklung der IMMOFINANZ mag nach Monaten deutlicher Kursverluste für Aktionäre derzeit nur ein geringer Trost sein. Auf Dauer aber werden wieder der Erfolg des Unternehmens und die Perspektiven der für es bedeutsamen Immobilienmärkte ausschlaggebend für den Aktienkurs sein. Für beides gibt es keinerlei Grund zur Sorge. Daher bin ich überzeugt, dass die Börse nicht langfristig ein Zerrspiegel der Wirklichkeit sein wird, und die IMMOFINANZ wieder so bewerten wird, wie sie es verdient.
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