| „Prognosen sind unsicher. Vor
allem, wenn sie die Zukunft betreffen,“ lautet
ein Bonmot, das vor Milchmädchenrechnungen warnen
soll. Im Fall der Immofinanz ist eine sehr optimistische
Prognose für das Gesamtjahr auch schon im Jänner
nicht zu gewagt. Diese gründet sich nämlich
nicht auf Hoffnungen, sondern auf gesicherte Fakten
und heuer werden Unternehmen und Aktionäre vieles
ernten können, was in den vergangenen Jahren gesät
worden ist.
In Österreich wird vor allem die
im Vorjahr erfolgreich eingegliederte Buwog heuer mit
den Mieteinnahmen von rund 21.000 Wohnungen zu Buche
schlagen. Auch das Zinshausportfolio, das Ende 2003
und 2004 massiv ausgeweitet wurde, wird einnahmenmäßig
voll zum Tragen kommen. Im Ausland stimmen uns der
direkte Markteinstieg in Italien, der Aufschwung der
IMMOEAST und chancenreiche Investments unserer Beteiligungen
in Deutschland, Frankreich und Nordeuropa sehr zuversichtlich.
All diese Investitionen fallen in eine
Phase extrem niedriger Zinsen und können daher
sehr günstig finanziert werden. Davon wird die
IMMOFINANZ noch über Jahre hinweg profitieren,
und zwar umso mehr, je stärker das allgemeine
Zinsniveau steigt.
Aus diesen Gründen muss man kein
Prophet sein, um für 2005 hervorragende Ergebnisse
zu prognostizieren. Die Herausforderung für das
Management ist es, heuer wiederum die Grundlagen dafür
zu schaffen, dass wir 2006 mit dem gleichen Optimismus
beginnen können wie heuer.
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