Im Wirtschaftsjahr 2007/08 wird das Immobilienportfolio der IMMOFINANZ voraussichtlich stärker wachsen als je zuvor. Alleine die Regionalholding für Zentral- und Osteuropa wird bis zum 30. April 2007 Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund sechs Milliarden Euro vornehmen. Auch in Österreich und im Rahmen der IMMOWEST, insbesondere in Deutschland, sind beachtliche Investments in Vorbereitung.
Die Investitionsstrategie ist in den drei Regionalholdings aber recht unterschiedlich. Während die IMMOEAST auf breiter Front in praktisch allen Teilmärkten investiert, konzentriert sich die IMMOWEST auf wenige, besonders attraktive Nischen. „Generell sind die Immobilienpreise in Deutschland derzeit recht hoch”, so Vorstandsvorsitzender Karl Petrikovics. „Wir konzentrieren uns daher einerseits auf große Stadtentwicklungsprojekte, andererseits auf das Logistiksegment.”
Die Investitionen in Österreich waren zuletzt großteils Abrundungen des Portfolios, beispielsweise weitere Baustufen bei bestehenden Projekten wie etwa beim Business Park Vienna. Größere Investitionsmaßnahmen gibt es noch im Rahmen der Tochter BUWOG/ESG, die ihre Neubautätigkeit kontinuierlich verstärkt. In den kommenden Jahren wird die Investitionstätigkeit in Österreich aber auch in anderen Bereichen wieder verstärkt werden.
Gemeinsam ist den Investitionsprogrammen aller drei Regionalholdings aber der deutlich höhere Anteil von Entwicklungsprojekten. So entfallen bei der IMMOEAST zwei Drittel des Investitionsvolumens auf Developments und nur knapp ein Viertel auf Bestandsobjekte. Bei den größten Investments der IMMOWEST handelt es sich durchwegs um Entwicklungsprojekte und auch die wichtigsten Investitionen in Österreich betreffen Entwicklungsprojekte (Ausbau Business Park, Bergmillergasse, BBRZ, Wohnbauprojekte der BUWOG). Grund für den Aufwärtstrend des Entwicklungsbereichs: Die gestiegenen Immobilienpreise ermöglichen bei Entwicklungsprojekten besonders gute Erträge.
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