| Das Geschäftsjahr 2004/05
begann so wie das vergangene Jahr endete: mit exzellenten
Ergebnissen und neuen Höchstständen bei Ertrag
und Umsatz. Somit konnte nahtlos an die lange Reihe
äußerst erfolgreicher Geschäftsperioden
angeschlossen werden. Alle wichtigen Kennzahlen wurden
weiter gesteigert. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit
(EBIT) nach der Verkehrswertmethode stieg im Vergleich
zum 1. Quartal des Vorjahres um 33,5 Prozent auf 30,3
Millionen Euro. Für Aktionäre besonders erfreulich:
Der Gewinn je Aktie stieg um 25 Prozent von 8 auf 10
Cent. Doch die Ergebniszahlen spiegeln die großen
Erfolge des 1. Quartals nur teilweise wider: "Mindestens
so wichtig sind die Grundlagen, die wir für die
weitere Zukunft gelegt haben", betont Vorstandsvorsitzender
Karl Petrikovics. "Wir haben unser Immobilienportfolio
qualitativ weiter verbessert und diversifiziert. Die
IMMOFINANZ hat damit ihre dominierende Stellung in Österreich
ausgebaut." Tatsächlich konnten wichtige Weichenstellungen
vorgenommen werden, vor allem mit dem Kauf der BUWOG,
aber auch zahlreichen mittelgroßen Akquisitionen. In Österreich wurde das Büroprojekt
Untere Viaduktgasse mit 29.000 m² in perfekter Zentrumslage
erworben, in Rumänien der IRIDE Business Park.
In Budapest wurden drei vermietete Büroobjekte
mit 35.800 m² und das Entwicklungsprojekt Europe
Tower mit 24.000 m² Nutzfläche gekauft. Über
Beteiligungsgesellschaften kamen große Einzelhandelsobjekte
in Polen und ein Bürozentrum in Preßburg
dazu. Die IMMOWEST (Westeuropa, USA) ist über
eine Beteiligung an NIAM Nordic Investment erstmals
in Skandinavien aktiv geworden.
Die Kapitalerhöhung zu Beginn des Quartals hat
eine breite finanzielle Basis für diese Akquisitionen
geschaffen. Die Eigenkapitalquote stieg nochmals kräftig
auf 73,8 Prozent und wird durch die Konsolidierung der
BUWOG wieder auf den angepeilten Normalwert sinken. |