„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ lautet ein altes Börse-Bonmot. Auf den Immobilienmarkt umgelegt, bedeutet dies etwa „Kaufen, wenn die Deutschen jammern“. Und das passiert derzeit wie nie zuvor.
„Die Reaktion auf die Krise ist völlig überzogen“, analysiert der Deutschland-Spezialist der IMMOFINANZ, Thomas Hetz, die massiven Preisrückgänge. Bezogen auf die aktuellen Mietniveaus seien die Preise rund 25 bis 30 Prozent günstiger als in Wien – auch für langfristig vermietete Objekte.
Deutschland wird daher im Rahmen der West-Investitionen der IMMOFINANZ einen Schwerpunkt darstellen. In den kommenden Wochen wird der Kauf eines großen Wohnungsportfolios in Berlin mit weit mehr als 1000 Wohneinheiten abgeschlossen werden.
Hetz sieht in dem niedrigen Preisniveau eine große Chance. „Wir haben bereits bisher äußerst günstige Objekte kaufen können und finden jetzt eine geradezu traumhafte Situation für Investoren vor: Die bisher wichtigsten Käufer, die Offenen Immobilienfonds, haben an Bedeutung verloren, es werden zahlreiche erstklassige Objekte angeboten und da wir bereits auf dem Markt vertreten sind, haben wir einen wichtigen Vorsprung gegenüber anderen internationalen Unternehmen, die Deutschland als Investmentmarkt erst jetzt wieder zu entdecken beginnen.“
Mittlerweile ist die Immofinanz in fast allen wichtigen Immobilienklassen investiert:
Bereits 2003 wurde ein Portfolio aus vier Büroobjekten im Großraum Frankfurt erworben. Die Gesamtnutzfläche von mehr als 72.000 m² ist zur Gänze langfristig an renommierte Großkonzerne vermietet.
- In Hamburg, einem der wichtigsten deutschen Logistikstandorte, wurde vor wenigen Monaten ein vollvermietetes Logistikobjekt mit 12.350 m² Nutzfläche erworben.
- Kürzlich wurde ein vollvermietetes Fachmarktzentrum mit 9500 m² gekauft.
- In der Hauptstadt Berlin wurden zwei Wohnhausanlagen mit 10.000 m² Nutzfläche gekauft.
- Über ihre Beteiligungen an Curzon und Carlyle hält die IMMOFINANZ Anteile an einigen weiteren Objekten, insbesondere in den Bereichen Büro und Logistik.
„Deutschland war jahrzehntelang der europäische Wirtschaftsmotor und daran werden auch einige Krisenjahre nichts ändern“, so Hetz. „Wir werden die Chance, zu günstigen Preise eine starke Position auf dem wichtigsten europäischen Wirtschaftsstandort aufzubauen, konsequent nutzen und das wird uns auf lange Sicht hohe und stabile Renditen sichern.“
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