Der Beginn des neuen Wirtschaftsjahres brachte den Aktionären und vor allen Dingen auch den Zeichnern der Aktienemission der IMMOFINANZ satte Kursgewinne. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Kapitalerhöhung ging der Kurs mit einem für Immobilienaktien außergewöhnlichen Tempo nach oben. Binnen weniger Wochen stieg der Aktienkurs mehr als neun Prozent über den Emissionspreis von 6,90 Euro und erreichte am 14. Juni mit 7,55 Euro einen vorläufigen Höchststand. Am 31. Mai hatten die IMMOFINANZ-Aktionäre sogar das seltene Vergnügen, ihre Aktie in den „Tagescharts“ der zehn am stärksten gestiegenen Aktien an der Wiener Börse zu finden – angesichts der üblicherweise so stabilen Kursentwicklung geradezu eine Sensation.
„Einige Investoren haben offenbar gedacht, dass die Kapitalerhöhung nicht so leicht zu platzieren sein würde und wollten nachher günstiger zukaufen“, analysiert Aktienspezialist Jürgen Lukasser von der Constantia Privatbank. "Diese Spekulation ist offensichtlich schwer danebengegangen und wer dann über die Börse zukaufen musste, hat um einiges mehr bezahlt."
Für die IMMOFINANZ war die Zeit von Anfang Mai bis Mitte Juni die erfolgreichste Periode an der Börse überhaupt. Noch nie konnte ein so hoher Anstieg in so kurzer Zeit erreicht werden. Die Kapitalerhöhung und die Kursgewinne haben auch die Börsekapitalisierung auf den neuen Rekordwert von gut 2,534 Mrd. Euro getrieben. Gemessen am „Free Float“ (im Streubesitz befindliche Aktien) ist die Gesellschaft in Wien damit bereits die Nummer 7.
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