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Finanzierungen

BEZUGSRECHTSAUSSCHLUSS BEI DER AUSGABE VON WANDELSCHULDVERSCHREIBUNGEN

Bericht des Vorstandes der IMMOFINANZ AG zum Bezugsrechtsauschluss bei der Ausgabe von Wandelschuld-verschreibungen auf Grundlage des Beschlusses der 22. ordentlichen Hauptversammlung der IMMOFINANZ AG vom 01. Dezember 2015. Details entnehmen Sie bitte den nachfolgenden PDFs:

Download: Bericht zum Bezugsrechtsauschluss bei der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen, 23. Dezember 2016 (476,43 kB, PDF)
Download: Bericht zum Bezugsrechtsausschluss bei der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen, 20. April 2016 (140,63 kB, PDF)

Mehrstufige Refinanzierung

Im Jänner 2017 hat die IMMOFINANZ alle Inhaber der Wandelanleihe 2018 zur incentivierten Wandlung in
unterlegte IMMOFINANZ- bzw. BUWOG-Aktien samt Wandlungsprämie eingeladen. Anstelle von BUWOG-Aktien
erhielten die Inhaber wahlweise einen entsprechenden Geldbetrag. EUR 219,8 Mio. bzw. 43,4% aller
ausstehenden Wandelanleihen 2018 wurden dementsprechend vorzeitig gewandelt. Somit reduzierte sich das
ausstehende Nominale der Wandelanleihe 2018 auf EUR 287,3 Mio.

Zeitgleich zur incentivierten Wandlung hat die IMMOFINANZ eine neue Wandelanleihe mit einem Kupon von
2,0%, fällig 2024, in Höhe von EUR 297,2 Mio. begeben. Gemäß Emissionsbedingungen ist jeder Inhaber der
Wandelanleihe 2024 berechtigt, die Schuldverschreibung per 24. Jänner 2022 zur vorzeitigen Rückzahlung
zu kündigen. Per 30. Juni 2017 beträgt der Wandlungspreis EUR 2,2937 (anfängliche Wandlungspreis: EUR 2,3933), sodass die Wandelanleihe 2024 aktuell zur Wandlung in 129,6 Mio. Stück Aktien der IMMOFINANZ berechtigt.

Durch diese kombinierte Maßnahme konnten die zukünftigen Finanzierungskosten gesenkt und das Fälligkeitsprofil
entsprechend verbessert werden. Des Weiteren wurden Anfang Februar 2017 rund 4,5 Mio. BUWOG-Aktien
am Kapitalmarkt platziert. Der Netto-Gesamterlös aus der Transaktion belief sich dabei auf EUR 97,4 Mio. Nach
Abschluss dieser Transaktion hält die IMMOFINANZ noch rund 4,7 Mio. BUWOG-Aktien, die als Unterlegung für
die Wandelanleihen 2017 und 2018 dienen.

FINANZVERBINDLICHKEITEN

Zum 30. Juni 2017 beliefen sich die gesamten Finanzverbindlichkeiten exklusive des aufgegebenen
Geschäftsbereichs Russland auf EUR 2,7 Mrd. (31. Dezember 2016: EUR 2,8 Mrd.). Die liquiden Mittel beliefen
sich auf EUR 316,7 Mio. inklusive liquider Mittel aus IFRS 5 (31. Dezember 2016: EUR 193,4 Mio.). Die
Nettoverschuldung des Konzerns, also die Verschuldung nach Abzug der liquiden Mittel, betrug somit EUR 2,4
Mrd. (31. Dezember 2016: EUR 2,6 Mrd.). Die Finanzverbindlichkeiten für den aufgegebenen Geschäftsbereich
Russland betrugen zum Bilanzstichtag EUR 674,7 Mio. (31. Dezember 2016: EUR 721,7 Mio.).

Die IMMOFINANZ verfügt über eine robuste Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 39,9% (31. Dezember
2016: 37,8%) sowie einem Netto-Loan-to-Value (Netto-LTV) von 46,0% bzw. 49,5% inklusive Russland
(31. Dezember 2016: 49,0% bzw. inkl. Russland 52,2%).

ZUSAMMENSETZUNG DER FINANZVERBINDLICHKEITEN

Die Finanzverbindlichkeiten der IMMOFINANZ beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie
Verbindlichkeiten aus Wandel- und Unternehmensanleihen. Zum 30. Juni 2017 setzten sich diese Verbindlichkeiten
wie folgt zusammen:

Download: Finanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2017 (155,71 kB, XLSX)

In Summe beläuft sich die Restschuld aus den Finanzverbindlichkeiten der IMMOFINANZ fortgeführt per
30. Juni 2017 auf EUR 2.743,6 Mio.; dabei handelt es sich ausschließlich um Euro-Finanzierungen.
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